Ein ganz normaler Tag

Wow! Das war nun ein hartes Stueck arbeit sag ich euch. Als ich letztens Wordpress aktualisierte haben sich alle meine Umlaute verstellt – und nun ging ich dran die alle in muehsamer Kleinarbeit umzuschreiben, Artikel fuer Artikel, zurueck bis zum Anfang (ehrlich gesagt nicht ganz, den rest mach ich morgen).

Immerhin, es war interessant durch das Archiv zu gehen und Artikel zu lesen die ich schon ganz vergessen hatte. Mein Gott, wie hat sich die Welt veraendert in den letzten 3 Jahren. Mein Bauch ist gewachsen (auf den Fotos war ich ja noch spargelduenn – das Bier ist schuld, boeses Bier), George und Andrea hatten sich getrennt sind aber wieder zusammen (glaube ich, wer weiss das schon so genau), Dave war in Himalaya, hat immer noch keine Freundin und ist die halbe Zeit krank, Consuelo ist Vergangenheit, Sofija ist Gegenwart und Zukunft.

Einige Sachen sind jedoch immer noch die selben. Ich liebe damals wie heute den SBS Channel der wunderbare Dokumentationen bringt und vor allem jeden Tag am morgen um 7.30 Deutsche Nachrichten. Ich koche immer noch jeden Tag am Abend und ja, ich liebe immer noch italienische Kueche (einfach die beste Kueche). Ich gehe immer noch jeden Tag zur Arbeit (ich betone “gehen”, also nicht fahren). Ich liebe immer noch meine Arbeit. Naja,…

Also, ich liebe meine Arbeit. Wirklich. Ich liebe sie. Das Ding ist nur, so langsam fuehle ich, ich naehere mich dem teuflischen dritten Jahr. Was soll das heissen? Nun, ich bin der Ueberzeugung, dass jeder Mensch nach gewissen Rythmen lebt. Das faengt beim Alltag an (Aufstehen, Zaehne waschen, einkaufen, …) und da selbe kann man auf das Arbeitsleben uebertragen.

Ich bin nun (fast) drei Jahre hier als Webdesigner unterwegs, in der selben Agentur, und so langsam merke ich Ermuedungserscheinungen. Ich merke es, weil mich manchmal so ein Rappel packt, wo ich mich dabei ertappe – umzusehen. Das ist ja auch gar nicht schlecht, mal ueber einen Wechsel nachzudenken, nicht? Ist halt immer so ne Sache.

Ich merke einfach, dass ich was tun muss, was anderes, mehr Perspektiven schaffen, Tapeten wechseln, die Welt von einer anderen Seite erkunden, nicht von links nach rechts sondern von rechts nach links, wie auch immer. Ich habe also entschlossen naechstes Jahr (nicht dieses Jahr, dieses Jahr ist schon zu verplant) mich mehr Richtung Advertising und Marketing weiterzuentwickeln. Das habe ich George auch schon mitgeteilt und er hat es auch waermstens begruesst. Ich freu mich jetzt schon auf naechsten Februar, wenn die Kurse beginnen, in eine etwas andere Welt einzutauchen. Einfach nur anders, nicht voellig fremd. Das entschloss ich an einem ganz normalen Tag.

3 Kommentare zu “Ein ganz normaler Tag”

  1. Michael Schrieb

    Da bin ich aber schon gespannt was auf dich zukommen wird. Gute Entscheidung.

  2. Mike Schrieb

    Hi, nice posts there :-) thank’s for the interesting information

  3. Stabiele Kaffee Machine Schrieb

    Dann wünsch ich dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben. :D

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